Bericht zur Internationalen, geführten Wanderwoche in Glücksburg.
23. bis 27. April 2012.

Wenn auch das Aprilwetter nicht immer vom feinsten war so ist die Wanderwoche doch
zur Zufriedenheit aller Teilnehmer verlaufen, wie uns von diesen immer wieder bestätigt wurde.
Insbesondere die mit sehr viel Sorgfalt ausgesuchten Wanderstrecken und die gute Organisation wurden sehr gelobt.
Insgesamt aber kann man, so glauben wir, von einem gut erträglichem Wanderwetter ausgehen, wenngleich es auch am
Dienstagvormittag in Rendsburg sehr unangenehm geregnet hat.
Ansonsten gab es relativ gesehen viel kalten Wind, der aber beim Wandern nicht weiter störte.
Am Sonntag dem 22. April 2012 haben sich
64 der angemeldeten 81 Teilnehmer zum Empfang eingefunden, alle genossen den angebotenen Kaffee und die bereit gestellten Torten.

Es ist Montagmorgen, 08:00 Uhr und die Teilnehmer, welche aus fast allen Teilen der Bundesrepublik Deutschland angereist waren, sind bereit den
täglichen Kampf mit den Kilometern aufzunehmen.
23. April 2012
Zunächst stand die Erledigung der Formalitäten, wie die Ausgabe der Startkarten und die Überprüfung der Namen der Mitstreiter auf dem Programm.
Gegen 08:45 Uhr waren Schusters Rappen endlich gesattelt und nichts hielt uns mehr auf den Stühlen. Nachdem sich die Wanderer für eine der täglich angebotenen Strecken von etwa 10 Kilometern bzw. von ca. 20 Kilometern entschieden
hatten, begaben wir uns in die nähere Umgebung von Glücksburg, Holnis und Bockholm


Sonntag 22. April 2012
Empfang und Begrüßung der Teilnehmer.
Täglich gab es für alle Teilnehmer und Helfer irgendwo auf der Strecke, aber immer unter freiem Himmel, ein Frühstück bestehend aus je einem halben Brötchen mit Wurst und einem halben Brötchen mit Käse, sowie einer Schnitte Schwarzbrot mit Schmalz.
Dazu wurde Kaffee und / oder Tee angeboten.

Bild rechts > 24. April 2012
Kaum hatte es aufgehört zu regnen, kamen die Teilnehmer
an der Verpflegungsstelle in Rendsburg an.
Der Dienstag führte uns an den Nord-Ostsee-Kanal nach Rendsburg.
Leider war der Vormittag ziemlich verregnet, aber das tat der guten Stimmung irgendwie keinen Abbruch. Je nach Wanderstrecke
gab es an der Strecke das eine oder andere Highlight zu bewundern.
Die Truppe der Teilnehmer welche sich auf die 21 KM lange Strecke begeben hatten, erlebten an der Verpflegungsstelle
sowohl den Start als auch die Landung eines
Rettungshubschraubers in unmittelbarer Nähe.

Im Laufe der Wanderung wurde der Kanal
mittels der sich unter der Eisenbahnhochbrücke befindlichen Schwebefähre
überquert.
Einen weiterer Höhepunkt konnten die Teilnehmer erleben als, bevor die
Schwebefähre abfuhr, drei sehr große Schiffe an ihnen
vorbei zogen, hinzu kam noch, dass die Eisenbahnbrücke
von einem Zug befahren wurde.
Sicherlich ein Anblick den man, auch als einer der dieses Spektakel schon relativ
oft gesehn hat, immer wieder geniessen kann.
Mittwoch 25. April 2012.
< siehe Bilder >
Auf dem Weg nach Flensburg durften wir den Außenbereich der Marineschule / Mürwik
besuchen.
In dieser findet die gesamte Ausbildung der Marinekadetten statt.
Kapitänleutnant Behnke begleitete uns und gab viele interessante Informationen an uns weiter.
Auf dem Weg in die Flensburger Brauerei.
Bild oben links -- Am Verpflegungspunkt Bild oben rechts -- Der Margarethenhof.

In der Flensburger Brauerei
Bild unten links -- Betriebsbegehung Bildmitte -- Egon Jahns -- Vorsitzender des VSV - Flensburg Bild rechts -- Verköstigung

Mittwoch 25. April 2012
Zu einem der Höhepunkte unserer Wanderwochen gehört immer wieder die Besichtigung der Flensburger Brauerei, so auch in diesem Jahr.
Aufgrund der Aufnahmekapazität der Brauerei mussten wir zwei Gruppen bilden, während die Gruppe mit der kürzeren Kilometerzahl das erste Stück
des Weges in die Brauerei mit einem Bus zurück legte, um pünktlich gegen 09:45 Uhr in der Brauerei zu sein, wanderte die andere Gruppe soweit als
möglich entlang der Flensburger Förde und durch die Innenstadt zur Brauerei. Unterwegs durften wir das Außengelände der Marineschule Mürwik,
Ausbildungsstätte für alle Marinekadetten zum Marineoffizier.
Erwartet wurden wir von Kapitänleutnant (KptL) Behnke, der uns mit einem sehr interessanten und kompetenten Vortrag, zur Geschichte der Marine
und der Marineschule, sowie zu den historischen Gebäuden, begleitete.
Wir sagen: " Herzlichen Dank"

Um 14:00 Uhr begann die Besichtigung für die Gruppe mit der längeren Strecke, diese beginnt stets mit einem Film zur Geschichte der Brauerei.
Anschließend begibt man sich auf einen etwa 2 Kilometer langen Rundweg durch die Brauerei, dabei wird von Brauereiführungskräften sehr viel
Wissenswertes zum Brauen des Bieres und ihrem Weg in die Fässer bzw. Flaschen erläutert.
Nach dem Rundgang blieben noch etwa 1,5 Stunden um sich im blauen Salon der Brauerei bei Schinken- bzw. Fischbrot zu laben.
Und mit dem für die Brauerei bekannten Plop, der von jedem Teilnehmer geöffneten Bierflasche, wird dieses Event eingeleitet. Im weiteren Verlauf kann
man völlig kostenfrei alle in der Brauerei hergestellten Getränke verkosten.
Die Gruppe mit der kürzeren Strecke hatte dann noch ein paar Kilometer zu wandern, bevor sie mit einem Schiff auf der Flensburger Förde nach
Glücksburg zurück fuhr. Die andere Gruppe benutzte den, durch unseren Verein, zur Verfügung gestellten Bus für die Rückfahrt.
Zum Frühstück sei noch gesagt, dass die kleinere Gruppe ein Lunchpaket mit auf dem Weg bekam und die größere Gruppe ihr Frühstück am Flensburger
Außenhafen zu sich nahm.


Donnerstag 26. April 2012
Auf unserem Programm stand, dass wir an diesem Tag in und um Maasholm, einem kleinen Fischerdörfchen an der Schlei, wandern wollten.
Der Himmel zeigte sich wieder einmal von seiner schönsten Seite, nur der kalte Seewind verhinderte etwaige Frühlingsgefühle. Nach der Ankunft
der Busse nahmen die beiden Gruppen ihre Wanderung an verschiedenen Startpunkten auf.
Gemeinsam war ihnen, dass sie zum Verpflegungspunkt im Naturerlebnispark geführt wurden.
Bild -- links.
In Maasholm selbst wurde die Gelegenheit genutzt, um sich
das eine oder andere Fischbrötchen, bzw. Fischfilet
in den Mund zu schieben.

Nach der Wanderung ging es per Bus zurück zum Startlokal, wo es, die im Programm vorgesehene Erbsensuppe mit Würstchen gab.
Bild unten
27. April 2012

Der letzte Tag der Wanderwoche war wieder dem Raum Glücksburg gewidmet. Während die Gruppe mit der längeren Strecke, wie an jedem Tag, um 08:00 Uhr ihre Wanderung aufnahm, konnten die Teilnehmer an der Gruppe mit der kürzeren Strecke etwas länger schlafen.
Sie starteten um 10:15 Uhr.
Beide Gruppen kamen sich am Verpflegungspunkt auf dem Artefactgelände in Glücksburg fast ins Gehege, aber auch nur fast.
(Artefact ist ein Zentrum für nachhaltige Entwicklung)
Auch am heutigen Tag wurde sich über die ausgewählten Strecken sehr positiv geäußert.

Um 14:00 Uhr war dann ein gemeinsames Kaffeetrinken im Schlosscàfe
vorgesehen. Beide Gruppen waren pünktlich am Schloss und die Teilnehmer genossen ganz offensichtlich den Kuchen.
Im Anschluss daran wurden die Urkunden verteilt.
Die Teilnehmer der längeren Strecke hatten 100 Kilometer erwandert,
die Teilnehmer der anderen Gruppe 54 Kilometer, sofern sie an jedem Tag teilgenommen hatten.
Auf dem Artefact - Gelände.
Bild links und rechts.
Abschlusskaffee im Schlosskeller.
Nachdem jeder seine persönliche Urkunde erhalten hatte, wurden die von ihren Gruppen gewählten Wanderköniginnen und Wanderkönige mit einer Urkunde und einem Pokal ausgezeichnet.
Wanderköniginnen wurden:
Grit Schmidt und
Hildegard Grytzan.
Wanderkönige wurden:
Hanns Winschiers und Aribert Grytzan.
Daran anschließend durfte der Vorsitzende des VSV-Flensburg
noch 2 Ehepaare für die meisten Teilnahmen in den vergangenen 12 Wanderwochen
mit einem Präsentkorb auszeichnen..
Geehrt wurden die Ehepaare
Alice und Hanns Winschiers, sowie Hildegard und Aribert Grytzan.
Viele Teilnehmer bedankten sich für die aus ihrer Sicht wunderbare Woche und einige übergaben ein paar Geschenke,
hierfür sagen wir auf diesem Wege noch einmal
"Recht herzlichen Dank"
Die Teilnehmer hatten in ihren jeweiligen Gruppen gesammelt und dem Vorsitzenden einen Geldbetrag von etwas über 286,00€ überreicht.
Von dieser persönlichen Spende werden wir mit allen Verantwortlichen und den Helfern am 7. Mai 2012 ein Helferessen veranstalten.
Das Küchenpersonal, die Transporteure der Tische und Bänke zu den Verpflegungsstellen, sowie die der Verpflegung, die Wanderführer
und insbesondere der Vorsitzende bedanken sich bei allen für diese großartige Spende.
Der Vorsitzende bedankt sich aber auch für den äußerst guten Zusammenhalt in den Gruppen, für die zu jeder Zeit gute Stimmung
und für die Anerkennung die, die Teilnehmer den Verantwortlichen des VSV-Flensburg übermittelt haben.
IHR WARD EINE SUPERTRUPPE.

Stimmen zur Wanderwoche

Grit Schmidt - Niesgrau
Hallöchen Egon,
Erika und ich möchten Dir und Deinem Team noch einmal ganz ganz herzlich
danken. Es war eine schöne Woche und Euer Einsatz war schon super!
Das Wetter hat, wie Du sagtest, auch mitgespielt, denn wir Wandertanten
(Erika und Grit) kommen nun gerade pitschnass aus dem Garten. Erika
hilft mir heute noch in meiner Wildnis, bevor Sie wieder in das
Bundesdeutsche Ausland verschwindet.
Dir und Deiner Frau ein wohlverdientes Wochenende,
Grit und Erika

Knud Martensen - Flensburg
Hallo Egon.
Ich (Knud Martensen, Flensburg) bedanke mich für die gelungene, geführte Wanderwoche in Glücksburg 2012.

-Danke-


Leider hat der Zahn der Zeit an uns allen genagt und wir alle sind in ein Alter gekommen
in dem wir uns überlegen mussten ob wir diese Art der Streßbewältigung auch in der Zukunft noch schaffen
können.
Unsere Antwort darauf lautet:
"
Es geht nicht mehr ".

Aus diesem Grunde wird der Volkssportverein Flensburg,
so leid es uns auch tun mag,
keine weitere Wanderwoche mehr anbieten.

Unsere Bitte an alle unsere Freunde lautet:
Vergesst uns nicht und wenn ihr mal mit einer Gruppe kommen möchtet
sprecht uns ruhig an, wir werden uns dann schon etwas einfallen lassen.

Alles Liebe, alles Gute und noch viele schöne Wandertouren
Euer
Fritz-Egon Jahns.